Hallo Zukunft: 2 Token: eine Botschaft!

Menschliche Gedanken sind mehr als die Aneinanderreihung und Korrelation von Zahlen

Sprache ist das komplexeste Zeichensystem der Menschen. Es ist dient als Kommunikationsmittel, verbindet Kulturen formt unser Denken. Um mit KI zu kommunizieren, benötigen wir „Transformer“. Am Ende der Mensch-Maschine-Kommunikation werden aus Gedanken Schallwellen, die für KI in elektrische Signale und letztendlich in einer Reihe von Nullen und Einsen (0011110000001111000)- verarbeitet werden. Ein menschliches „Hallo Zukunft“ wird zu zwei Token, die KI interpretiert [46670, 51805].

Ein Tokenizer (Programm) übersetzt Worte zu Token und Token zu Worten. Mehr nicht. Das hat mit Intelligenz (kognitiver Fähigkeit) nichts zu tun.

Der Begriff der „Künstliche Intelligenz“ soll die Beziehung zwischen menschlichem Denken (Verstehen, Kreativität, Kausalität, Kontext) und maschinellem Lernen, was durch Verknüpfung von statistischen Wahrscheinlichkeiten (mathematische Vorausschau des nächsten Wortes, der nächsten Zahl ohne zu fragen: Warum?) herstellen. Das wiederum ist „intelligent“, weil es uns suggeriert gemeinsam zu denken, zu lösen und zu arbeiten und zu Partner:innen macht.

Das Narrativ: Maschinen sind intelligent und ich als menschlicher Nutzer kann sie bewußt für meine Interessen und Aufgaben steuern.

Doch die reale Story steht auf dem Kopf: Menschen sind Datenquellen für maschinelles Lernen, deren Nutzwert sich kontinuierlich mit dem vollständigen „Auslesen“ der Prozesse menschlichen Denkens, Verhaltensmusters verringert. Und der Eingriff in diesen maschinellen Lernprozess -auf dem Weg zum Autonomen System“ kann sogar als störend oder hemmend interpretiert werden. Ethik, Regulation, Risiken hin oder her: die Maschinen lernen schneller laufen als es sich die Entwickler von Anthtopic und Open AI vorstellen können..

Ähnlich der Entschlüsselung des Menschlichen Genom, der Funktionsweise öffnen sich neue Gestaltungsräume für lernende Maschinen. Aus generativen Operationen werden innerhalb von Monaten, zum nächsten technologischen Meilenstein. Autonome -Agenten und KI-Handlungssysteme, die komplexe Aufgaben übernehmen. Bisher von Menschen ausgeübte Aufgaben, Berufe, Fachlichkeiten, Qualifikationen werden damit von KI schrittweise übernommen. Beispiele sind Buchhaltung, Journalismus, Fleißband-Arbeit bei VW, operative Ausrichtung von Betrieben und Institutionen. KI- generierte Protokolle (Planung) und Prozesse (Arbeitsanweisungen) die dann „low-skilled“ überwacht nur noch umgesetzt werden müssen.

Und nun?

Die Antwort ist: KI-Kompetenz, KI-Kompetenz, KI-Kompetenz.

Lernt die KI zu verstehen, kommuniziert mit den Maschinen, holt das Daten- Wissen (zurück) , entwickelt Eure Skills die ihr wirklich für Euch benötigt. Für die Planung von Beruf, das Erlernen der Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dieser Technologie umzugehen.

Fangt strukturiert an: Stellt euch vor: Ihr fahrt auf einer einsame Insel. Welches Tool würdet ihr für Euer Überleben nach Eurer Rückkehr mit KI bauen. Ein Game? World of WarCraft? Eine Software: Preisvergleich für Lebensmittel? Eine Lernsoftware für Japanisch? Oder eine intelligente Datenbank für Euer Kundenportal?

Jetzt werden skeptische Prokrastinierer:innen denken: ich arbeite doch nicht die ganze Zeit im Urlaub. Müsst ihr nicht. Es sind 2 Tage und ihr habt die Lösung. Werdet zu Machern. Zu Zukunftsgestaltern. Dann lassen sich (zum Teil disruptive) Veränderungen im Berufsleben erkennen und Herausforderungen lösen.

Ich bin gerade auf dieser Mission. Vom KI-Nutzer zum KI-Macher. Dazu benötige ich eine umfassende KI-Kompetenz. Das erfordert meine gesamten kognitiven Fähigkeiten, Kreativität, Kontextualisierung. Daher habe ich gedanklich aktuell keinen Denkraum für Fragen nach „De-Skilling“, Entwertung von Leistung, das würde Energie nehmen, mit der aktuell sich zu einem Tsunami aufbauenden KI-Welle zu surfen.

Aloha!

Aloha Zukunft [32, 86073, 51805]

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